Freecards – die Miniposter aus der Kneipe

In der Kneipe gibt es viele tolle Sachen. Frisch gezapftes Pils, Fußball, wunderbare Menschen – und haufenweise Deko für umme! Denn in eigentlich jeder Kneipe gibt es Freecards, also Gratispostkarten. Während ich mich manchmal schon wegen meiner Freecard-Hoarding-Anfälle (juhu, Anglizismen) verfluche, kann man einiges mit den Karten anstellen – was zum Beispiel die Wand-Dekoration betrifft. Denn im Grunde verhalten sich Postkarten wie Miniposter, wie ihr gleich sehen werdet. Zugegeben sind nicht alle Postkarten auf den folgenden Bildern für lau gewesen, aber ohne die Freecards wäre es in meiner Butze doch deutlich kahler (ist an dieser Stelle Platz für ein Frida KAHLo-Wortwitz? Ach, hör auf) an den Wänden.

Im Bad zum Beispiel habe ich alle Karten mit dem Thema Landschaft oder Urlaub aufgehängt.

citycards_bath_1

Zu meiner Kindergartenzeit war „Toilettentieftaucher“ noch ein richtig brutales Schimpfwort – daher hängt diese „No Diving“-Warnung jetzt über’m Klo.

citycards_bath_2

Irgendwo gab’s mal diese nostalgische Karte von Mondamin, die sich grandios an meinem ebenso nostalgischen Küchenschrank macht (obwohl ich Pudding verabscheue. Was soll das überhaupt für ein Wort sein, „Puddingliebe“?).

citycards_kitchen

Alles was mit Kitsch, Gold, oder Bunt zu tun hat, habe ich um den Spiegel im Schlafzimmer gepappt.

citycards_bedroom

Und alles, was irgendwie schwarzweiß oder sepia gefärbt ist, oder einen Bezug zu Film, Musik oder dem wunderbaren Ruhrgebiet hat, hängt als Collage im Wohnzimmer – befestigt an der zerkleinerten Rückwand eines Schranks.

citycards_collage

Manchmal gibt’s auch motivierende Postkarten. Die kommen dann an meinen Schreibtisch – dort, wo ich die meiste Motivation nötig habe.

freecards_desk

Also: Ab in die Kneipe, Bier trinken, Freunde sehen und nachher die Bude mit Karten zukleistern!

PS: Wer schon ganze Wagenladungen solcher Karten bei sich zuhause hat, dem unterbreite ich hiermit folgenden Vorschlag: Wenn ihr das nächste mal frei habt, aber draußen richtig miserables Wetter ist, schmeißt euch doch mal wieder ’ne Folge von den Drei Fragezeichen an und sortiert eure Kartenbox (ich weiß, dass ihr eine habt!) – nach Farben, Jahreszeiten, oder nach was auch immer. Alle doofen Karten, oder die in fünffacher Ausführung dürft ihr wegwerfen. So gehen die Karten nämlich nicht unter und ihr habt sie für euer nächstes Projekt gleich zur Hand. Ihr wollt eure Wohnung aber nicht mit den kleinen Kärtchen verunstalten sagt ihr? Wenn ihr die nächste Geburtstagskarte basteln wollt, werdet ihr eine gut aufgeräumte Kartenbox trotzdem zu schätzen wissen.

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Ein Gedanke zu “Freecards – die Miniposter aus der Kneipe

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