Bathroom Pirates – Malen mit Gouache

Bei Gouache handelt es sich um wasserlösliche Farben, die hochpigmentiert sind. So kann man sie wie Wasserfarben für Aquarell-Techniken verwenden, durch die hohe Pigmentierung haben sie aber ebenfalls eine hohe Deckkraft. Für mein Motiv, das viel Wasserdampf in kräftigen Farben enthält, ist Gouache also die pefekte Wahl. In diesem Blogpost will ich kurz skizzieren, wie das fertige Bild entstanden ist.
Bathroom Pirates

  1. Ideenfindung
    Das Ziel war es, ein Bild für eine Freundin zu malen. Das Motiv sollte also Themen enthalten, die sie mag (baden zum Beispiel). Auch die Farbwahl sollte ihren Geschmack treffen. Das fertige Motiv ist mir tatsächlich im Halbschlaf erschienen, was das Bild auch ein wenig traumartig anmuten lässt.
  2. Skizze
    Für die Gouache-Malerei habe ich Aquarellpapier (165g/m²) gewählt. Für das Zeichnen der Skizze habe ich einen Bleistift mit der Stärke 2B verwendet – viel weicher sollte der Stift nicht, weil er sonst beim Radieren Schlieren zieht, viel härtere Bleistifte können das Papier beschädigen. Es ist sinnvoll, bei der fertigen Skizze nur die wichtigsten Outlines stehen zu lassen, damit später bei der Aquarell-Technik keine Linien durchscheinen.
    Skizze Bathroom Pirates
  3. Malen
    Gouache-Farben lassen sich hervorragend mischen, weswegen man eigentlich nicht viele unterschiedliche Farben benötigt. Ich habe einfach mal alles zusammengeschmissen was mein Reeves-Gouachekasten an warmen Farben hergibt. Bei den Schattierungen der Haut und der Haare habe ich nur die Ränder der Formen mit Farbe bemalt und mit Wasser zum helleren Punkt ausgedünnt. So werden die Übergänge fließend und Deckweiß braucht man nur zum mischen und nicht zum Malen.
    Dunkle Schattierungen wie bei der Wanne sind alle Farben, die im Pinselglas gemischt waren – irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Farben so in die allgemeine Farbskala des Bildes passt.
    Reeves Gouache Colours
  4. Outlines
    Die Outlines habe ich mit einem handelsüblichen schwarzen Tintenroller-Stift gemalt. Selbstverständlich braucht man nicht zwingend Outlines für ein Aquarell, mit den schwarzen Umrandungen bekommen Aquarelle aber einen Comic-artigen Anstrich, den ich mag.

Insgesamt habe ich für das Bild etwa 5 Stunden gebraucht und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden 🙂

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