Rhabarber-Joghurt-Torte (vegan)

Rhababerkuchen vegan

So, da hatte ich also ganz enthusiastisch einen Bund Rhabaer gekauft, der ja aber auch wirklich zu schön ist mit seiner tollen glatten haut und der pinkigen Farbe. Zuhause fiel mir dann ein, dass ich Rhabaer noch nie zubereitet habe, also habe ich mir was neues ausgedacht. Hier kommt das Rezept für eine unkomplizierte und nicht zu süße vegane Rhababer-Joghurt-Torte mit fluffigem Tortenboden und Karamellsoße in einem handlichen 18 cm-Format.

Was ihr braucht:

  • 700 ml ungezuckerten Sojajoghurt (ein aufmerksamer Leser hatte mich letztens darauf aufmerksam gemacht, dass es wohl auch Soja-Quark gibt. Den habe ich beim Einkaufen nicht gefunden, er eignet sich aber bestimmt hervorragend)
  • 5 Stangen Rhababer

Für den Teig:

  • 180 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 1 Pck Backpulver
  • 2 EL Kokosfett
  • Eine kleine Springform mit 18 cm Durchmesser

Für die Karamellsoße:

  • 100 g Zucker
  • 100 ml Sojasahne
  • 50 g Margarine

Und Krokant zum dekorieren.

Dann mal los:

  • Am besten bereitet ihr einige Sachen schon am Vortag vor. Den Joghurt müsst ihr abtropfen lassen (hier habe ich schon einmal erklärt wie das geht) – oder ihr nehmt eben Quark.
  • Den Rhababer schnibbelt ihr in kleine Würfel und kocht ihn auf mittlerer Hitze ein – das macht sich quasi von allein, weil Rhababer sehr viel Wasser hat und sich quasi selbst dünstet – bis ein Mus entstanden ist. Danach abkühlen lassen
  • Für die Karamellsoße gebt ihr den Zucker in einen Topf mit mittlerer bis hoher Hitze, rührt ihn ständig und wartet, bis er karamellisiert. Er wird dann bräunlich, zähflüssig und schlägt blasen. Macht er das, nehmt den Topf vom Herd und gebt unter fixem Rühren Sojasahne und Margarine dazu (Vorsicht – kann spritzen!). Alles zusammen dann nochmal aufkochen und dann abkühlen lassen. Ich habe meine am selben Tag wie die Torte gemacht – da war sie noch recht flüssig, über nacht im Kühlschrank ist sie aber sehr karamellsoßig geworden. Kommt sie euch zu fest vor, einfach ein paar Sekunden lang in die Mikrowelle stellen.
  • AND NOW: THE CAKE! Am nächsten Tag geht dann alles ganz schnell: den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Einfach alle Zutaten zusammenmixen (ich bin so zu faul zum Spülen, dass ich das mit einer Gabel statt dem Handixer gemacht habe – funktioniert auch).
  • Den Teig in die Form geben (die Form am besten ausfetten – ich habs nicht gemacht, hat aber trotzdem funktioniert 😀 ) und dann für 25-30 Minuten in den Ofen. Den fertigen Kuchenboden auskühlen lassen.
  • Ist der Boden kalt, könnt ihr ihn mit einem Brotmesser in zwei Teile schneiden. Jetzt wird geschichtet: Auf den Boden kommt erst Rhababermus, dann Joghurt, dann Karamellsoße, dann wieder ein Boden, Rhababer und Karamell. Zum Schluss mit Krokant bestreuen – fertig!

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